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Linsenangerdorf
Herkunft/Bedeutung des Ortsnamens : „Bach, an dessen Ufern Eiben wachsen“
Erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1417 im Urbar von Hardegg, Pulkau, Schrems als „Eybenpach“. Das Dorf hatte damals 6 Lehen, 12 Halblehen, 12 Hofstätten und eine Zuherberg.
Das Dorf gehörte mit Grund-, Orts- und Landesgerichtsobrigkeit zur Herrschaft Schrems, wechselte 1598 zu Meires, 1675 zu Hirschbach und kehrte 1762 nach Schrems zurück.
1734 kam es zur Errichtung einer Kapelle, die ursprünglich der Hl. Dreifaltigkeit gewidmet war. Nach einer Umwidmung ist sie heute der Heiligen Anna geweiht. Sie wurde 1888 renoviert. Der Bau ist barock. Um 1800 stammen der Altar (Bild Hl. Anna mit Maria), die seitlich angebrachten volkstümlich-barockisierenden Schnitzfiguren von Heiligen und ein auf der rechten Seite des Kapellenschiffes aufgestellter Christus an der Geißelsäule. Im linken Kapellenschiff ist eine gotische Schnitzgruppe der Pieta aus der Zeit um 1400 angebracht.
An den 3 Straßenausgängen des Ortes wurden an die Stelle der ehemaligen Falltore Granittabernakelbildstöcke aus der Epoche um das 16./17. Jahrhundert aufgestellt.
Am Ende der Herrschaftszeit waren die Häuser Nr. 3-5 und 31 Lehenhäuser, Nr. 1, 2, 6, 9, 17, 19-22, 24-27, 39 Halblehen, Nr. 11-16 und 28-33 Hofstätten, Nr. 23 ein Achtellehen und Nr. 8 (aufgelassen 1891), 10, 18, 37, 38 und 40 Kleinhäuser. Nr. 7 war das ehemalige herrschaftliche Wirtshaus, Nr. 35 das ehemalige Halterhaus und spätere Armenhaus (heute abgebrochen), Nr. 36 die ehemalige Gemeindeschmiede (seit 1829 privat).
1928 gab es in Eulenbach einen Gastwirt, einen Schmied und einen Schneider.
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