Kaltenbach

Angerdorf

Herkunft/Bedeutung des Ortsnamens : „beim kalten Bach“

1322 verkaufte Otto von Stallegg (Bezirk Horn) der Witwe und Tochter des Verstorbenen Burggrafen von Gars Heidenreich 7 öde Lehen in „Hartbeigs“ (Hartwigs) und 8 gestiftete Lehen und 1 Hofstatt in „Chaltenpach“.

Die Grundobrigkeit des Dorfes ist zweigeteilt. Am Ende des 16. Jahrhunderts besaß Schwarzenau 10 und Kirchberg am Walde 12 Häuser. Schwarzenau hatte die Dorfobrigkeit inne und erlangte in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts auch das Landgericht, das es von Allentsteig gegen Ganz eintauschte.

Am Ende der Herrschaftszeit gehörten zur Herrschaft Schwarzenau die Lehenshäuser Nr. 2, 7, 9, 13 und 18, das Dreiviertellehen Nr. 20, die Hofstatt Nr. 19 und das Kleinhaus Nr. 6. Nr. 8 war das Gemeindehaus.

Zu Kirchberg gehörten die Lehen Nr. 1, 5, 14-16, 22 und 23, die Halblehen Nr. 3, 4, 17 und 26, das Viertellehen Nr. 21, das Kleinhaus Nr. 25 und Nr. 24 war eine Mahlmühle mit einem Weißgang, gelegen an einem Gerinne im „Groisgraben“ (zwischen Landesstraße Nr. 8102 und Franz-Josefs-Bahn). Sie wurde auch „Groisgraben Mühl“ genannt.

1783 kam das Dorf von der Pfarre Echsenbach nach Vitis. Zwischen 1861 und 1862 wurde die Kapelle errichtet. Sie ist „Maria-Krönung“ gewidmet (Altarblatt).

1928 gab es in Kaltenbach einen Schmied.