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Angerdorf mit linsenförmigem Anger
Herkunft/Bedeutung des Ortsnamens : „Bach, der nach dem gehäuften Vorkommen von Sperbern benannt ist“
1376 verkaufte Peter Ohaim dem Wolfahrt Strein zu Schwarzenau einen Zehent zu „Sparbach“. Der Ort gehörte mit Grund- , Dorf- und Landgerichtsobrigkeit immer zur Herrschaft Schwarzenau.
1452 musste Sparbach wie Grafenschlag Leistungen für die Truppen Kaiser Friedrichs III. erbringen.
1633 hatte der Ort 17 Lehenhäuser und 11 Hofstätten. Auch die „Rambhartsmüll“ und die „Klokhen-Müll“ gehörten zu Sparbach. Von diesen bezog die Herrschaft auch den Zehent mit 17 Metzen Korn, 12 Metzen Hafer, 2 Hanen, 2 Käse und 15 Pfund „Haar“. 1636 sind 8 der 29 Häuser verödet.
Sparbach gehörte bis 1759 zur Pfarre Großhaselbach und kam erst dann nach Vitis. Noch vorher – nämlich 1756 – wurde eine Kapelle errichtet. Der heutige Bau stammt aus der Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts und wurde 1913 mit einer Glocke geweiht, die jedoch wie die zweite, die aus dem Jahre 1753 stammte, im Ersten Weltkrieg zur Waffenprodukution eingezogen wurde.
Auch eine Statue des Hausheiligen „der Polheims auf Schwarzenau“, des Heiligen Felix von Contalice, aus dem Jahre 1751 befindet sich im Ort. Die Wegkapelle an der Bundesstraße stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Am Ende der Herrschaftszeit waren die Häuser Nr. 26 und 27 die beiden Mühlen und Nr. 11 war das Gemeindehirtenhaus.
1928 gab es neben den beiden Mühlen noch einen Schmied, einen Gemischtwarenhandlung, einen Zementwarenerzeuger und ein Gasthaus.
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