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Angerdorf
Herkunft/Bedeutung des Ortsnamens : Rodung eines Grafen (von Hardegg)
Erste urkundliche Erwähnung erfolgte durch die Ausstellung eines Lehenbriefes, über Zehente in „Graffenschlag“ und anderen Orten, durch Bischof Leonhard von Passau.
1633 hatte Grafenschlag 2 Höfe, 10 Lehen, 1 Halblehen und 5 Hofstätten. 1636 werden 3 Häuser als verödet geführt.
Zwischen 1790 und 1827 wurde die Kapelle von Grafenschlag erbaut. 1901 wurde sie umgebaut und erhielt ihr jetziges Aussehen. Sie ist der „Königin Maria“ geweiht.
Im Ort steht eine Statue des Heiligen Felix von Cantalice (1739) mit dem Wappen der Polheims, die diesem Heiligen in ihrem Herrschaftsgebiet zu besonderen Ehren verhalfen.
Ein Tabernakelbildstock (16. Bis 18. Jahrhundert) steht im Süden des Ortes. Nördlich des Ortes befindet sich ein Steinhockerkreuz aus dem Jahre 1862.
Grund-, Orts- und Landgerichtsobrigkeit besaß die Herrschaft Schwarzenau. Am Ende der Herrschaftszeit waren Nr. 18 ein Hof, Nr. 1 und 21 halbe Höfe, Nr. 3, 4, 12 und 13-15 Lehenhäuser, Nr. 2, 10 und 11 Halblehen, Nr. 19 Viertellehne, Nr. 5-9 Hofstätten und Nr. 17, 20, 22 und 23 Kleinhäuser. Nr. 16 war das Gemeindehirtenhaus.
1928 gab es in Grafenschlag noch einen Schneider und einen Viktualienhändler.
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